Über die Arbeit mit dem Körper wird die körperliche und seelische Balance wiederhergestellt. Denn bestimmte Bewegungen und Berührungen, eine bewusste Atmung sowie ein achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper fördern die seelische und körperliche Gesundheit.

Unser psychischer Zustand wirkt sich beispielsweise auf den Körper aus, wenn wir nervös sind und schneller atmen. Umgekehrt können wir aber auch über die Psyche den Körper beeinflussen, indem wir ruhig atmen und dadurch Nervosität abbauen. Besonders deutlich zeigt sich der Zusammenhang zwischen Leib und Seele bei psychosomatischen Störungen. Das sind Störungen, bei denen sich psychische Probleme anhand körperlicher Symptome äußern.

Die Patienten sollen lernen, sich über den Körper auszudrücken und eine Verbindung zu sich zu finden. Dazu setzt der Therapeut körperliche Übungen ein, die den Bedürfnissen des Patienten entsprechen. Ein unruhiger Patient erhält zum Beispiel ruhige Übungen, die ihm ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.

 

Die Psychotherapeutische Praxis (nach dem HPG) bei der Konzerthalle.

Die Praxis ist barrierefrei.