Gestalttherapie für Eltern von behinderten Kindern

 

Die Geburt von einem behinderten Kind kann für die ganze Familie

eine Krise oder sogar ein Trauma sein.

 Warum wir?

Wie sollen wir das nur schaffen?

Oft ist es ein Verdrängen von dem Gefühl der Hilflosigkeit und ein "nur"

Agieren von Fördermöglichkeiten für das Kind. 

Der Umgang mit der Behinderung muss zuerst gelernt werden.

 Wie und was müssen wir beachten?

 Das Umfeld der Familie wird sich ändern und neu gestalten. 

Das Kind wächst und es beginnt sich wieder eine Normalität zu entwickeln.  

Aber wo bleiben die Gefühle der Hilflosigkeit oder Wut über das Schicksal?

Diese werden oft nicht wahrgenommen und es entstehen Reibereien unter den

Eltern, weil jeder denkt das nur "er" hilflos oder traurig oder wütend ist.

 

Wie wirken sich diese Gefühle auf das Kind oder die restliche Familie aus?

Man weiß inzwischen, dass alles was in einem System passiert Auswirkungen auf das ganzen System/Familie hat. 

Zum Beispiel wird eine Mutter, die nie zu Ruhe kommt auch nicht ihre volle Aufmerksamkeit ihren Kindern geben können.

 Wie fühlt sich diese Frau?

Hier bietet die Gestalttherapie die Möglichkeit an, sich zu finden bzw. Kraft zu schöpfen.

Der Umgang mit den Gefühlen wird hier "gewürdigt".

Ja, Sie haben richtig gelesen.

Alle Gefühle sind richtig und wichtig! Wie wollen wir authentisch sein, wenn wir nicht ganz sein dürfen?

Das Kennenlernen von sich selbst hilft auch bei dem Umgang mit der "neuen" Familiensituation.

 

DANKBARKEIT

Ich bin heut besonders dankbar.. Warum ich das schreibe? Warum ich das in der heutigen Zeit schreibe? Darf man das schreiben? Sollte man das schreiben? JA!      Was bedeutet Dankbarkeit??  Für mich ist es ein Gefühl von bewußten Wahrnehmen was gerade mit mir geschieht, was ich gerade fühle und was um mich herum geschieht.  In meinem Leben gab es viele Situationen, Augenblicke oder Stationen, in denen ich an allem zweifelte.  Ich bin dankbar, dass ich immer wieder einen Lichtpunkt gesehen habe auch wenn  er manchmal sehr klein war. Ich bin dankbar, dass mein Leben so bunt durch diese vielen Erlebnisse geworden ist. Ich bin dankbar, dass ich Freunde habe, die in vielen Situationen einfach "nur" da waren. Ich bin dankbar, für meine Familie, die viel mitgetragen hat. Ich bin dankbar für so viele schöne Augenblicke, die ich erlebe durft  (und darf) in den Ausbildungen, den Kontakten mit Klienten und Familien. Ich bin dankbar für meine Gesundheit.   Ich hoffe dieser Blog ist für manche ein Anstoß einmal über die momentane Situation nachzudenken.... Mann/Frau darf dankbar sein... Bewußtes Wahrnehmen über die Dinge, die gut sind, sich gut anfühlen, einfach toll sind oder einfach schön sind.